Inklusion an der GS Altdorf

Aufzug im Haupthaus

 

Das ist Louis, er besuchte 4 Jahre die Grundschule Altdorf. Aufgrund einer Knochenerkrankung war er auf seinen Rollstuhl angewiesen. Ihm und den Anstrengungen seiner Familie ist es zu verdanken, dass an der Grundschule Altdorf nun auch die fehlende Barrierefreiheit umgesetzt wurde. Seit August 2019 ist es durch den gebauten Aufzug möglich, alle Stockwerke im großen Haupthaus barrierefrei zu erreichen. Über einen neu entstandenen, gepflasterten Weg ist es zudem möglich, den Hausbereich mit den Werkräumen im Keller zu erreichen. Somit sind 85% der Schulräume barrierefrei zu erreichen. Was für ein Fortschritt!

 

Louis selber besucht inzwischen eine weiterführende Schule und kann den Aufzug nicht mehr nutzen. Er kam mit Freude zum Fototermin und erprobte zusammen mit Schulleiterin Carola Stöhr den neuen Aufzug.

 

 

Die UN-Behindertenrechtskonvention sieht ein inklusives, allgemeines Bildungssystem für alle Kinder vor. Dies hat einen neuen Umgang mit behinderten Kindern zur Folge. Inklusion ist aber missverstanden, wenn sie sich primär auf behinderte Kinder bezieht. Inklusion meint (möglichst) alle Kinder.

Wenn im Sinn der Inklusion die GS Altdorf eine Schule für alle sein soll, muss sie sich dieser Herausforderung stellen und Strukturen und Prozesse weiterentwickeln, so dass diese die Teilhabe möglichst vieler Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

 

Die Grundschule Altdorf hat hierfür wegweisende und hoch wirkungsvolle Schritte unternommen  (siehe "Profil Inklusion").

 

Sie ist dabei im Kontakt mit der Schulberatungsstelle Inklusion am Staatlichen Schulamt, an die sich auch alle Interessierten wenden können.

 

Sie ist Mitglied im Netzwerk Inklusion:

Netzwerk Inklusion Bayern

Das "Netzwerk Inklusion Bayern" ist ein Zusammenschluss von inklusionsinteressierten Menschen. Es bietet Beratung und Unterstützung, aber auch Information und politische Interessensvertretung.